Im Oktober 2019 fuhren fünf Schüler vom BTG mit zwei Lehrern nach Livingston in Schottland. Auch Gruppen aus Spanien, Griechenland und Dänemark waren dabei, darunter auch altbekannte Gesichter aus anderen Erasmus+ Projekten. Betreuende Lehrer waren Frank Becker und Stephan Welsch.

 

 

 

 Hier ein Erfahrungsbericht des Schülers Jan Köster:

 

Wer Schottland lieben will, der muss die ruhigen weiten Hochlandwiesen lieben. Schnell vorüberziehende Wolken reiten auf kalten Böen und lassen jedes Wetter so schnell wieder vorbei sein, wie es aufkam. Unberechenbar, rau, regnerisch. Das Gegenteil der warmen und hilfsbereiten Einwohner. Alte rußgeschwärzte Steine bilden bullige Bauten, die die Jahrhunderte überdauerten. Schiefe Grabtafeln legen stilles Zeugnis ab und schmiegen sich ins Bild schroffer Steilküsten, welche sich der spröden Gischt der See entgegenstellen. Natürlich gewachsene enge Gassen führen zu urigen Pubs. Dampf zischt hier und dort aus Rohren an den Wänden. Ein Blick hinauf verrät keltische Namen in gothischen Lettern.

 Das Hotel lag direkt gegenüber des West Lothian College, in dem vormittags über die wasteswitchlearning-Organisation ein Projekt zum Thema Klima, Nachhaltigkeit und Recyling angeleitet wurde. Dabei verglichen die verschiedenen Gruppen aller Länder die jeweiligen Standards ihrer Heimat. Am Ende bekam jeder eine Urkunde für die Teilnahme. Zu Halloween fand am College ein Festessen statt, davor besuchten die Gruppen einen Themen-Minigolf-Platz und ein großes Einkaufszentrum direkt an einem ASDA-Store versorgte die Schüler mit Pancakes, Irn Bru und Shortbread. Betreuende Lehrer waren Frank Becker und Stephan Welsch. 

 

 Natürlich führte es die Gruppe auch nach Edinburgh. Fortschrittliche Doppeldeckerbusse hatten deutschlanduntypisch keine Kaugummis in den Reisesteckdosen für Kleingeräte kleben. In der Hauptstadt ging es unter anderem ins National History Museum, die Royal Mile hoch, die Spuren von Harry Potter entlang bis zum Elephant House und ein Lehrer organisierte eine geführte Tour bis ans World’s End.

  

Außerdem wurde Fife besucht. Dort wanderten die Gruppen am Strand von Kinghorn entlang und die Felder hinauf zu einem Earth Ship. Vor Ort erklärte ein fachkundiger Erbauer die Funktion eines sich selbst erhaltenden und vom Netz unabhängigen Hauses.

 

 

 

 Die Atmosphäre der alten Städte Schottlands war atemberaubend, das lokal meist raue Wetter hatte sich der Aktion freundlich gegenüber verhalten und freie Abende ließen Platz für eigene Berührungen mit der fremden Kultur. Für mich persönlich nehme ich besonders die Motivation aus dem Sustainability-Projekt mit, durch die ich mich auch daheim weiter bildete und danke der Schule und Erasmus+ für die Möglichkeit dieser Reise!

 

Finanziert wurde das Praktikum und der Aufenthalt am West Lothian College durch Erasmus+. Auch das BTG dankt allen Beteiligten, die  dies zu ermöglicht haben. 

 

Fotos: Frank Becker 

Text: Jan Köster

auf der Homepage veröffentlicht von Sieglinde Jeske, BTG

 

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